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Kapelle in Korlingen mit der Darstellung der 14 Nothelfer

Freistehender, zweiachsiger und dreiseitig schließender Saalbau in Nachbarschaft zu Trierer Zeilen. Schlichter verputzter Bruchsteinbau mit quadratischem Dachreiter unter Pyramidenhelm über der abgewalmten Giebelseite.  Die ursprünglich in Holz eingefassten Rundfenster über dem Portal und an der Chorwand wurden um 1900 teils durch Steingewände ersetzt. Erhalten das Türblatt mit der Jahreszahl der Errichtung 1769 in Nagelbeschlag. Der Innenraum mit Voutendecke und aufwendiger Ausstattung. Der von der Abtei St. Martin stammende Altar ist ein schön geschnitzter Tabernakelaltar mit hohem Baldachinaufbau und von Engelfiguren belebten Volutenstegen. Darin barocke Mutter Gottes; auf seitlichen Konsolen die alten Kirchenpatrone, die römischen Märtyrer Johannes und Paulus.
Die von der Gemeinde erbaute Kirche ist ein originärer Beleg für den im 18. Jh. im Trierer-Land verbreiteten Kapellentyp.

Öffnungszeiten: frei zugänglich

Karte des Ruwertals

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